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1954 Gute Formen

Von „Designern“ spricht in den 60er Jahren noch niemand. Sehr wohl aber über die Entwürfe talentierter Handwerker und Gestalter mit einem besonderen Gespür für ästhetische Formgebung. Viele möchten die „gute Form“ schaffen. Heinrich Löffelhardt gelingt es. Seine Form 2000 ist eine Form, die – nach Löffelhardts persönlichem künstlerischem Anspruch – „so gut ist, dass sie es wert ist, tausendfach vervielfältigt zu werden“. Die Form 2000 wird zum Verkaufsschlager. In der gleichen Zeit wird das Museum of Modern Art in New York auf Design aus dem Hause Arzberg aufmerksam und nimmt die Form 1382 von Löffelhardts Vorgänger Gretsch in die ständige Ausstellung auf. Das Unternehmen Arzberg schickt sich an, zur internationalen Designmarke für Porzellan aufzusteigen. Das war 1954.