1931 Unpraktische Terrinen
„Wenn Sie so gut wissen, wie eine gute Terrine sein muss, dann machen Sie doch eine“, fordert Fritz Kreikermeyer, Direktor der Porzellanfabrik Arzberg, den jungen Diplom-Ingenieur Hermann Gretsch heraus. Dieser hatte kritisiert, dass keine der gängigen Terrinen am Markt sich mit einem Schöpflöffel restlos ausschöpfen lasse, geschweige denn eine schöne Form habe. Gretsch entwirft. Und überzeugt. Mit der Form 1382 beginnt der Aufstieg des fränkischen Porzellanherstellers als erfolgreicher Vorreiter modernen und funktionalen Gebrauchsporzellans. Das war 1931.









